Pra­xis­na­he Umset­zung seit 2013

Ihr Bran­chen­ex­per­te für Daten­schutz und Informationssicherheit

Daten­schutz für Rechtsanwälte

Daten­schutz für Rechts­an­wäl­te: Fin­den Sie hier mehr als 10 The­men, die Sie neben dem Berufs­ge­heim­nis beach­ten sollten.

Der Umgang mit sen­si­blen Daten ist für Rechts­an­walts­kanz­lei­en täg­li­che Pra­xis. Ob die­se immer im Ein­klang mit den daten­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben umge­setzt wer­den, ist auf­grund des meist unty­pi­schen Rechts­ge­bie­tes oft unklar. Das Daten­schutz­recht ent­wi­ckelt sich sehr dyna­misch und ist in der Regel kein Pflicht­stoff im Ers­ten oder zwei­ten Staats­examen. Im Gegen­satz zu klas­si­schen Rechts­ge­bie­ten, wie z. B. das Gesell­schafts- oder Arbeits­recht umfasst die Rechts­ma­te­rie auch oft tech­ni­sche Fragestellungen.

Niehoff-Systemberatung Matthias Niehoff

Daten­schutz für Rechts­an­wäl­te und Kanz­lei: Ich bera­te Sie in die­sem The­men­ge­biet von A‑Z.

Die gro­ße Heraus­forderung beim Daten­schutz bedeu­tet auch für Rechts­an­wäl­te, immer auf dem Lau­fen­den zu blei­ben. Es gibt fast wöchent­lich neue Urtei­le, Einschätz­ungen, Handlungs­empfehlungen und Fach­berichte von Aufsichts­behörden und Datenschutzbeauftragten.

Die­se Veränder­ungen kön­nen gege­be­nen­falls Aus­wirkungen auf Ihre Kanz­lei haben. Nur durch einen Exper­ten im Daten­schutz ist es mög­lich, die gesetz­li­chen Vor­ga­ben zeit­nah und fach­gerecht umzusetzen.

Die­se Infor­ma­tio­nen stel­len kei­ne Rechts­be­ra­tung dar, son­dern geben Anre­gun­gen zur Umset­zung. Für eine pass­ge­naue Umset­zung neh­men Sie ger­ne Kon­takt auf.

Inhalte 

Haben Sie kei­ne inter­nen Res­sour­cen für die­sen Bereich zur Ver­fü­gung, steht Ihnen Nie­hoff-Sys­tem­be­ra­tung zur Sei­te. Mit einer lösungs­orientierten und ganz­heit­lichen Anwen­dung der Datenschutz­gesetze und der Informationssicherheit.

Pas­sen­de praxis­nahe Lösun­gen und die Gestal­tung von datenschutz­konformen und siche­ren Pro­zes­sen – bei risiko­basierten Ansät­zen – erhal­ten Sie von mir für Ihre Kanzlei.

Sie benö­ti­gen ein Ange­bot für ein Pro­jekt? Jetzt ein­fach anfragen.

Leis­tun­gen

Ich unter­stüt­ze Ihre Kanz­lei als Datenschutz­beauftragter oder als Bera­ter bei der Umset­zung Ihrer gesetz­lichen Pflich­ten. Infor­mie­ren Sie sich für wei­te­re Informationen.

Daten­schutz­be­ra­tung für Rechts­an­wäl­te und Kanzleien

Auf­sichts­be­hör­den schau­en immer wie­der anlass­los Unter­neh­men an, die täg­lich mit sen­si­blen Daten zu tun haben. 

Wenn eine Auf­sichts­be­hör­de eine Prü­fung durch­führt, ist es meist zu spät, um die feh­len­den Vor­ga­ben zu erfül­len. Größ­ten­teils lie­gen dann anlass­be­zo­ge­ne Unter­la­gen der Auf­sichts­be­hör­de schon vor, wie z. B. eine nicht fach­ge­recht erstell­te Infor­ma­ti­ons­pflicht oder Screen­shots nicht fach­ge­recht erstell­ter Web­sei­ten. Typi­sche Angriffs­flä­chen sind:

Datenschutz für Rechtsanwälte
Foto: Giamm­ar­co @unsplash.com

Für sämt­li­che Tätig­kei­ten im Daten­schutz und der Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit ste­he ich Ihnen zur Ver­fü­gung. Buchen Sie jetzt einen kos­ten­lo­sen Ter­min, um mehr zu erfahren.

Rund um den Daten­schutz für REchtsanwälte

Der Umgang mit sen­si­blen Daten ist für Rechts­an­wäl­te und den Gehil­fen täg­li­che Pra­xis. Ob die­se immer im Ein­klang mit den daten­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben umge­setzt wer­den, ist auf­grund des meist unty­pi­schen Rechts­ge­bie­tes oft unklar. 

Im Gegen­satz zu ver­trau­ten Rechts­ge­bie­ten, wie z. B. das Gesellschafts‑, Fami­li­en- oder Arbeits­recht umfasst die Rechts­ma­te­rie Daten­schutz auch oft tech­ni­sche und pro­zess­na­he Fragestellungen.

DSB bei Rechtsanwälten

Für sämt­li­che Tätig­kei­ten im Daten­schutz und der Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit ste­he ich Ihnen zur Ver­fü­gung. Buchen Sie jetzt einen kos­ten­lo­sen Ter­min, um mehr zu erfahren.

Typi­sche Daten­schutz­the­men in Rechtsanwaltskanzleien

In jeder Kanz­lei sind typi­scher­wei­se fol­gen­de The­men zu beach­ten und müs­sen jähr­lich auf Aktua­li­tät und Geset­zes­kon­for­mi­tät geprüft werden.

Als loka­ler Daten­schutz­ex­per­te brin­ge ich Ihren Daten­schutz vor­an. Nach der Sich­tung der bestehen­den Unter­la­gen erhal­ten Sie einen detail­lier­ten und prio­ri­sier­ten Maß­nah­men­plan, der als Basis für die Zusam­men­ar­beit gilt.

Check-up für Ihre Kanzlei

Sie möch­ten wis­sen, wo Ihr Unter­neh­men in punc­to Daten­schutz und Daten­sicherheit steht? Dann buchen Sie mei­ne Bera­tung und Kon­trol­le und erfah­ren Sie, wo es Handlungs­bedarf gibt und wo Sie bereits gesetzes­konform alle Vor­ga­ben der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung und des Bun­des­da­ten­schutz­ge­set­zes (BDSG) umsetzen.

Ob alt­ein­ge­ses­se­nes Unter­neh­men, Free­lan­cer oder Neu­grün­dung – ich bera­te Rechts­an­wäl­te im nord­deut­schen Bereich vor Ort oder auch per Videokonferenz.

Wün­schen Sie eine zwei­te Mei­nung zum The­ma Daten­schutz und Daten­sicherheit in Ihrer Kanz­lei? Auch hier hel­fe ich Ihnen mit mei­ner Dienst­leist­ung in Form einer umfass­enden Über­prüfung (Check-up).

Daten­schutz­be­ra­tung, Daten­schutz­be­auf­trag­ter oder Exper­te für Informationssicherheit?

Ganz nach Ihren Wün­schen wer­de ich für Ihre Rechts­an­walts­kanz­lei als Datenschutz­beauf­tragter DSGVO sowie exter­ner Infor­mations­sicherheitsbeauf­tragter tätig oder füh­re (ein­ma­lig sowie auf Wunsch regel­mä­ßig) Daten­schutz­beratungen in Nord-Deutsch­land durch.

Haben Sie nach einer von mir durchge­führten Bera­tung Inter­es­se an einer län­ge­ren Zusammen­arbeit in Form eines exter­nen Daten­schutz- bzw. Infor­mations­schutz­beauf­tragten, kön­nen wir die­ses ger­ne festlegen. 

Mit mei­ner über 20jährigen Berufs­erfahr­ung brin­ge ich viel Wis­sen als unab­hängiger Datenschutz­berater ein, von dem Sie vom ers­ten Tag an profitieren.

Bin­den Sie mir früh und umfass­end in die daten­schutz­re­le­van­ten The­men in Ihrer Rechts­an­walts­kanz­lei ein. So stel­len Sie sicher, dass die Ver­ar­bei­tung von personen­bezogenen und geschäfts­krit­ischen Daten stets unter Ein­hal­tung sämt­li­cher dafür vorge­sehenen gesetz­lichen Vor­ga­ben stattfindet.

Prei­se Daten­schutz und Informationssicherheit

Ich bie­te indi­vi­du­el­le Lösun­gen für Unter­neh­men, denen Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit wich­tig sind. Gern neh­me ich mir Zeit für eine per­sön­li­che Bera­tung und fer­ti­ge Ihnen unver­bind­lich und kos­ten­los ein für Sie zuge­schnit­te­nes Ange­bot an. Ich bevor­zu­ge Unter­neh­men, die den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit umset­zen wol­len. Wenn Sie eine Bera­tung von der Stan­ge zu gerin­gen Kos­ten bevor­zu­gen, pas­sen wir nicht zusam­men. Ich bie­te maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen für hohe Ansprüche.

datenschutz preise niehoff-systemberatung

Bestands­auf­nah­me

ab 1.680 €

Exter­ner Berater

140 € / Stunde

Exter­ner Beauftragter 

ab 370 € / Monat

Audit Video­über­wa­chung

ab 800 €

Paket Web­site Audit DSGVO

ab 200 €

Schu­lun­gen

Auf Anfra­ge

Häu­fig gestell­te Fra­gen zum Daten­schutz für Rechtsanwälte

Rechts­an­wäl­te müs­sen sämt­li­che Vor­ga­ben des Daten­schut­zes beach­ten, wenn er per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten der betrof­fe­nen Per­so­nen ver­ar­bei­tet. Man­dan­ten- und Beschäf­tig­ten­da­ten fal­len daher bei­spiels­wei­se unter die­sen Schutz. Die Nut­zung die­ser Infor­ma­tio­nen ist in der Regel zur Erfül­lung der Man­da­te zuläs­sig. Doch es gibt noch diver­se wei­te­re Verarbeitungs­tätigkeiten, bei denen die Daten­schutz­grund­sät­ze und wei­te­re Vor­ga­ben der DSGVO beach­tet wer­den müssen.

Gene­rell haben Rechts­an­wäl­te das Recht, im Rah­men ihrer anwalt­li­chen Tätig­keit alle Daten ein­zu­se­hen, die für eine sorg­fäl­ti­ge Umset­zung der Auf­ga­ben not­wen­dig sind. Die Anwäl­te dür­fen die Daten jedoch nur für die in der Bun­des­rechts­an­walts­ord­nung vor­ge­se­he­nen Auf­ga­ben ver­wen­den und nicht für ande­re Zwe­cke zu verarbeiten.

Eine „betrof­fe­ne Per­son“ ist jede natür­li­che Per­son, deren per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet wer­den. Dazu zäh­len in der Pra­xis u. a. die fol­gen­den Personen:

  • - die Beschäf­tig­ten (z. B. Ange­stell­te oder freie Mit­ar­bei­ter) der Kanzlei
  • - Man­dan­ten, sofern es sich um natür­li­che Per­so­nen handelt,
  • - Inter­es­sen­ten im Rah­men der Anbah­nung eines Vertrages
  • - Kon­takt­per­so­nen, Ansprech­part­ner und z. B. Geschäfts­füh­rer bei Man­dan­ten, die juris­ti­sche Per­so­nen sind,
  • - Ansprech­part­ner und Beschäf­tig­ten von sons­ti­gen Ver­trags­part­nern der Kanz­lei (z. B. Beschäf­tig­te der Dienst­leis­ter, Lie­fe­ran­ten, IT Ser­vice Pro­vi­der usw.).
  • - Geschäfts­part­ner und Beschäf­tig­te des Mandanten

Geschützt wer­den nur per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten der leben­den, natür­li­chen Per­so­nen. Unter­neh­mens­da­ten gehö­ren nicht dazu. Erfolgt hin­ge­gen die Ver­ar­bei­tung erkenn­bar mit Inhalts‑, Zweck- oder Ergeb­nis­be­zug zu der hin­ter der juris­ti­schen Per­son ste­hen­den natür­li­chen Per­son, sind die daten­schutz­recht­li­chen Vor­ga­ben der DSGVO auf die­se Ver­ar­bei­tung anzuwenden.

Die Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung und das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz wer­den durch das Berufs­recht für Rechts­an­wäl­te nicht ver­drängt. Grund­sätz­lich kann gesagt wer­den: Bei der Ver­ar­bei­tung von Daten der Man­dan­ten geht das Berufs­recht im Fal­le einer Kol­li­si­on mit der Daten­schutz­ge­setz­ge­bung vor. 

Wer­den die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten z. B. von Beschäf­tig­ten der Kanz­lei oder von Beschäf­tig­ten der ein­ge­setz­ten Dienst­leis­ter oder Lie­fe­ran­ten ver­ar­bei­tet (also außer­halb eines  Man­dats­ver­hält­nis­ses) – müs­sen die Vor­ga­ben der Daten­schutz­ge­set­ze beach­tet werden.

Die beruf­li­che Ver­schwie­gen­heits­pflicht der Rechts­an­wäl­te wird nicht geän­dert. Bei der Umset­zung des Daten­schut­zes im Unter­neh­men wur­den im Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz jedoch Aus­nah­men bei der Umset­zung der Betrof­fe­nen­rech­te  (z. B. bei einer Aus­kunft oder Infor­ma­ti­ons­pflich­ten) defi­niert, damit das Berufs­ge­heim­nis nicht gefähr­det oder ver­letzt wird.

Füh­ren Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­den Unter­su­chun­gen bei einer Rechtsanwalts­kanzlei durch, kann ein Ein­blick in per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet wer­den, die der Geheim­hal­tung unter­lie­gen. Dazu gehö­ren z. B.

  • - Zugriff auf IT-Sys­te­me, Daten­ban­ken oder struk­tu­rier­te Abla­gen (Akten), in denen Infor­ma­tio­nen von Man­dan­ten ver­ar­bei­tet werden.
  • - Zugriff auf IT-Sys­te­me, die zur Abrech­nung für Man­da­ten genutzt werden
  • - Zugriff auf E‑Mail Sys­te­me, wenn dort die Kor­re­spon­denz mit Man­dan­ten erfolgt.

Übli­cher­wei­se ist der Rechts­an­walt auf­grund sei­ner Wei­sungs­frei­heit und Eigen­ver­ant­wort­lich­keit bei der Durch­füh­rung sei­ner in §1 der Bun­des­rechts­an­walts­ord­nung (BRAO) einer fest­ge­leg­ten Auf­ga­be ein Ver­ant­wort­li­cher im Sin­ne der DSGVO

Hand­ak­ten sind übli­cher­wei­se nach sechs Jah­ren daten­schutz­kon­form zu ver­nich­ten, d. h. mit Ablauf des Kalen­der­jah­res, in dem der Auf­trag been­det wur­de. Ein Lösch­kon­zept für die gesam­te Daten­ver­ar­bei­tung ist jedoch erfor­der­lich, um nach­wei­sen zu kön­nen, dass die Vor­ga­ben der DSGVO umge­setzt wor­den sind.

Kon­takt

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